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                     ***Selbstverletzung***

 

Lange Zeit dachte ich naja eigentlich machst du so etwas nicht, aber als ich diesen Text las dachte ich naja, so ganz frei sprechen kannst du dich davon aber auch nicht! Ich werde jetzt erst einmal über das theoretische schreiben und dann irgendwann noch mal auf mich eingehen!

Favazza definierte SVV 1992 mit folgenden Kriterien:

-        ständige Beschäftigung mit dem Gedanken sich selbst körperlich zu schädigen

-        wiederholtes Misslingen, dem Impuls, sich selbst zu verletzen, zu widerstehen, was zu einer physischen Verletzung mit Gewebsschädigung führt

-        ein sich intensivierendes Spannungsgefühl unmittelbar vor dem Akt der Selbstverletzung

-        eine Form von Erleichterung und Zufriedenheit während der selbstverletzenden Handlung

-        dieser selbstverletzende Akt ist nicht mit einer bewussten, suizidalen Absicht verknüpft

-        nicht Ausdruck eines Wahnsyndroms

-        eines halluzinatorischen Impulses oder

-       einer transsexuellen, fixen Idee bzw. einer schweren geistigen Retardierung (retardieren = verzögern, zurückbleiben)

Levenkron beschrieb es folgendermaßen:

-        wiederholtes Verletzen der eigenen Haut durch Schneiden oder Verbrennen

-        ein Gefühl der Anspannung unmittelbar vor dem entsprechenden Handeln

-        der körperliche Schmerz geht einher mit Gefühlen von Entspannung, Befriedigung und einer angenehmen Betäubtheit

-        das Gefühl von Scham und Angst vor sozialer Ächtung bewirkt, dass der Betroffene versucht, Narben, Blut oder andere Anzeichen für das selbstzerstörerische Verhalten zu verbergen

Diese von ihm genannten diagnostischen Kriterien sind leicht zu verstehen/lesen jedoch ist der Begriff ziemlich eingeengt (zB wird nur verletzen der Haut genannt ...).

Eine Definition die mir gut gefüllt ist: Selbstverletzungen sind ein Kompromiss zwischen Lebens- und Todestrieb (lt. Menninger).

2.Allgemein über SVV

SVV ist nicht gleich Suizidversuch! Ganz im Gegenteil! Man hört oft von Patient(inn)en: "Mich zu schneiden war der einzige Weg zu überleben."

Damit es auch zu Selbstmordgefährdungen kommt, gibt es 3 besondere Risikofaktoren:

 -      Erfahrung von sexuellem Missbrauch in der Kindheit

-        kürzlicher Verlust einer bedeutenden Bezugsperson

-        Erfahrung zahlreicher Konflikte mit Gleichaltrigen

Die meisten Betroffenen beginnen in der Pubertät oder als Jugendlicher damit.
Viele von Ihnen sind Frauen zwischen 16 und 30 Jahren!

Solange sich Frauen nicht das Recht herausnehmen, wütend zu sein, und solange Männergewalt gesellschaftliche Normalität ist, sind Frauen dazu angehalten, ihre aggressiven Gefühle gegen sich selber zu wenden anstatt gegen ihre Misshandler." (Freytag 1992)

Frauen, die SVV betreiben haben oft keinen engen oder überhaupt nicht vorhandenen Bezug zu ihrem Körper (außer während der Selbstverletzung an sich). Das kommt vor allen bei Personen vor, die körperliche Gewalt erlebt haben - sie schalteten währenddessen einfach ab, trennten den Körper von der Seele. Dieser fehlende Bezug äußert sich z.B. darin, dass sich die Patientinnen nicht gemäß der Temperaturen kleiden - sie haben eine gestörte Temperaturwahrnehmung. (als eines von vielen Beispielen)

"Manchmal kann eine junge Frau dazu stehen, sich Gewalt anzutun ... Sie erkennt sich dann als aktiv Handelnde, die versucht, ihre momentane Situation zu beeinflussen. Dieses Eingeständnis erfordert jedoch eine große Portion Selbstbewusstsein und eine gewisse Einsicht in die Dynamik des Geschehens. Beides kann sie meistens erst in einer Therapie unter Mühen für sich erarbeiten. Sobald sie ihre Täterinnenseite bewusst sieht, wird ihr ein reiferer Umgang mit sich möglich." (Kristin Teuber)

3.Arten und Häufigkeit

Am beliebtesten sind Schnittverletzungen, gefolgt von Verbrennungen; weiters kommen auch vor:

-        (weitflächige) Kratzspuren

-        ständiges Ausdrücken von Pickeln

-        (tiefe) Bisswunden

-        heftiges Schlagen des Kopfes und der Extremitäten (z.B. gegen eine Wand) (habe ich als Kind oft gemacht)

-        Manipulation von Wunden (Verhinderung der Wundheilung) (muss ich mich heute noch zusammen reißen um Wunden nicht immer wieder aufzureißen)

-        Verätzungen durch Laugen und Säuren

-        Trichotillomanie (Ausreißen der Haare) (damit habe ich leider auch schon in meiner Kindheit begonnen)

-        Finger- und Zehennagelextraktion (könnt ihr euch sicher denken)

-        Quetschen der Haut

-        Knochenbrüche


Bei einer schriftlichen Umfrage (von Favazza & Conterio) bei 240 Frauen kam folgendes heraus:
72 % schnitten sich
35 % verbrannten sich
30 % schlugen sich
22 % verhinderten die Wundheilung
22 % zerkratzten die Haut schwer
10 % rissen sich die Haare aus
8 % brachen sich die Knochen

Sicher gibt es noch viele Möglichkeiten, die hier nicht erfasst sind. Man erkennt aber, dass oft mehrere Methoden angewendet werden.

Bevorzugte Körperteile: Unterarme, Oberschenkel, Brust- und Bauchbereich, Gesicht

Favazza & Simeon unterscheiden zwischen der:

-        kompulsiven Form (wiederholt & ritualisiert, häufig am Tag, automatisch)

-        episodischen Form (seltener, nach bestimmten belastenden Stresssituationen)

-        repetitiven Form (auch episodisch, aber sehr häufig und erfolgt als eine gewohnheitsmäßige Reaktion auf internale [von innen] oder externale [von außen kommende] Stresssituationen)

Die Häufigkeit und Schwere der Selbverletzung nimmt mit der Zeit zu.

4.Wer neigt zu SVV?

"Die Spaltung zwischen Körper und Selbst ist eine Vorbedingung des Ritzens. Eine Frau, die gelernt hat, sich selbst zu akzeptieren und ihre Körperwahrnehmungen zu integrieren, wird ihrem Körper nicht in der Form Schaden zufügen." (Kristin Teuber)

Depressive Patientinnen können oftmals Wut nicht angemessen ausleben und sind gehemmt in der Fähigkeit, sich durchzusetzen. Sie vermeiden offene Konflikte aus Angst vor einer Trennung oder einem Verlust. Zu beobachten ist diese depressive Konfliktlösungsstrategie vor allem bei Frauen, sie werden meist dazu erzogen, Wut zu unterdrücken.

Fast nur Frauen sind betroffen. Das hängt mit der Erziehung zusammen: Mädchen wird eher beigebracht, Wut nicht so offen zu zeigen wie Buben (siehe vorvoriger Punkt). SVVler haben viel Wut in sich, die sich dann nach innen - also gegen sich selbst - richtet. "Männer haben eine stärkere Neigung, ihre Schuldgefühle zu verleugnen als Frauen. Die tiefe Angst, die Liebe der Menschen, durch seine Aggressionen und Entwertungstendenzen zerstört zu haben, sind besonders für Frauen oft kaum zu bewältigen." Die Schuldgefühle führen bei Frauen auch oft zu Depressionen, die aber auch als Aggressionsform zu verstehen sind, bei denen aggressive Impulse gegen die eigene Person gerichtet werden.

Ein oft genannter Auslöser ist sexueller Missbrauch (als Kind oder in der Pubertät).

Bulemikerinnen & Magersüchtige neigen auch dazu, sich noch zusätzlich selbst zu verletzen (39 % der Bulimie- bzw. 35 % der Magersucht-Betroffenen).

Umgekehrt: über 50 % der sich Selbstverletzenden leiden an einer Essstörung - an 1. Stelle Bulimie gefolgt von Anorexie (= Magersucht).

5. Was charakterisiert SVVler

Unter diesem Punkt ist alles aus "Der Schmerz sitzt tiefer" (meist) wörtlich übernommen.Eine Person, die sich selbst verletzt, reagiert sehr sensibel auf ihren emotionalen Schmerz, ja, mehr noch, sie verzweifelt an der Vertrauenswürdigkeit der anderen. Sie zieht es vor, selbst die Kontrolle über ihren Schmerz und das Gefühl von Betäubung auszuüben, das er ihr vermittelt.

Indem sich jemand körperlich verletzt, verschafft er sich symptomatisch Abhilfe für den vorhandenen Kummer oder Schmerz (vielleicht ein Ereignis aus der Vergangenheit oder eine Reihe von Ereignissen, aufgestauter Ärger etc.). Es mag einem grotesk vorkommen, den einen Schmerz mit einem anderen zu behandeln, aber genau das tut diese Person; das ist ihr Ziel. Die MÖglichkeit, die sie ausschließt, würde darin bestehen, den Schmerz in Worte zu fassen, so dass er Ausdruck findet, mitgeteilt und untersucht werden kann.

Bei der symptomatischen oder "Ersatz"-Methode lässt die Person, die sich selbst verletzt, das Gefühl der Verletztheit nie wirklich hinter sich, sondern sorgt lediglich für eine kurzfristige Erleichterung. Somit führt dieser Weg nicht nur zu einem Stau von negativen Gefühlen, sondern auch zu einer Sucht nach der Methode selbst und der kurzfristigen Erleichterung, die sie schafft.

Die sich selbst verletzende Person zieht sich innerlich immer mehr zurück, kehrt sich ab von anderen Menschen und gibt jede reale emotionale Verbindung auf. Dieser "Rückzug nach innen" reduziert unweigerlich das Gefühl von Beziehung zu anderen oder einer zwischenmenschlichen Realität überhaupt und führt dazu, dass das präzise Realitätsempfinden insgesamt allmählich abnimmt.

Levenkron stieß bei all seinen Patientinnen auf zwei typische Züge:

-        das Gefühl von psychischer Auflösung, der Unfähigkeit zu denken

-        einen heftigen ärger, der nicht geäußert oder noch nicht einmal bewusst wahrgenommen werden kann, und der sich gegen eine mächtige Gestalt (oder Gestalten) in ihrem Leben, meist gegen einen Elternteil richtet

Körperlicher Schmerz und der Anblick des eigenen Blutes werden deshalb zu Lösungen, weil sie die Heftigkeit der oben genannten Gefühle übertreffen können.

Ganz gleich, wie mitteilsam oder selbstsicher ein SVVler zu sein scheint, er fühlt sich überall, wo er ist, allein. Er glaubt, anders zu sein, als alle anderen Menschen in seiner Umgebung, ein Außenseiter. Oft quält ihn die Angst vor Bestrafung - meistens von Seiten eines Elternteils -, weil er meint den Ansprüchen der anderen nicht zu genügen und eine Enttäuschung für diese zu sein, was ihm entweder konkret vermittelt oder nie ausgesprochen wurde, trotzdem aber bei ihm angekommen ist. Die betroffene Person kann das Gefühl haben, sich was ihre Emotionen betrifft, auf niemanden verlassen oder sich niemandem anvertrauen zu können. Allein dieses Gefühl bewirkt, dass sie meistens ängstlich ist. Die Gefühle von Angst und Einsamkeit, die darauf beruhen, dass diese Person niemanden hat, auf den sie sich verlassen oder dem sie sich anvertrauen kann, sind keine Einbildung, sondern gründen meistens in den Erfahrungen, die dieser Mensch in der Kindheit oder im frühen Jugendalter gemacht hat.

Oft glänzt die betroffene Person auf irgendeinem Gebiet mit besonderen Leistungen, gleichzeitig kann es sein (und meistens ist es auch so), dass sie Wissensgebiete, die sie nicht interessieren, einfach ignoriert. Ihr Schulzeugnis kann die ganze Bandbreite von sehr gut bis ungenügend abdecken.

Sie entschuldigt sich oft, selbst dann, wenn sie nichts getan hat, wofür sie sich entschuldigen müsste. Sie fürchtet sich vor der drohenden Gefahr oder dem ärger, die sie bei anderen in Bezug auf ihre Person wahrzunehmen glaubt.

Der SVVler ist also ein liebenswerter Mensch, der manchmal Erstaunliches leistet und unzählige Probleme hat.

6.Auslöser (direkte, indirekte)

-        Erleben von Gewalt und zwar in verschiedensten Formen: sexueller Missbrauch, körperliche Misshandlung, seelische Misshandlung oder Deprivation (= fehlende elterliche Pflege und Sorge, auch emotional)

-        Ablehnung des eigenen Körpers

-        Man kommt mit starken Gefühlen wie z.B. Aggression nicht zurecht, kann sie nicht verbal äußern

-        Viele Gedankengänge, schneller Stimmungswechsel und instabile Umgebung (laut Hänsli)

-        Subjektive Unzulänglichkeiten (zB wenn jemand von sich denkt, dass er schon wieder was falsch gemacht hat - was aber gar nicht stimmen muss)

-        Trennungen von wichtigen Mitmenschen (dazu zählt auch Therapieabbruch - also die Trennung vom Therapeuten/der Therapeutin)

-        Reale oder angenommene Zurückweisungen

-        Beginn der Menstruation

-        Körperliche Berührungen oder sexuelle Erregung (man entwickelt Schuldgefühle, wenn man seinen Körper auf einmal besser leiden kann & sich wohl fühlt - dadurch fällt man in alte Gewohnheiten zurück)

-        Situationen, in denen Selbstverantwortung übernommen werden muss

7. Gemütszustand vor der "Tat"

Es herrscht eine starke innere Anspannung, die man teilweise auch mit einem Rauschzustand vergleichen kann - manche verlieren die Kontrolle.

Oft wird versucht, diese Spannung durch Beschäftigung (Arbeit, Kontaktaufnahme etc.) oder auch durch Einnahme von Alkohol oder Drogen zu lösen.

Das eigene Selbst verändert sich - man baut Distanz zu seinem Körper auf, man handelt mechanisch, als ob es jemand anderer wäre.

Man verspürt ev. sexuelle Erregung während der Selbstverletzung und davor - darauf wird jedoch leider oft mit Schuldgefühlen reagiert.

Manchmal wird die Handlung ritualisiert: man bereitet alles sorgfältig vor, zB Klinge, Tupfer, Alkohol (für die Desinfizierung der Wunde).

Man tut dies alles sehr bewusst (außer man verliert die Kontrolle) - zB achtet man darauf, dass keine größeren Blutgefäße verletzt werden oder schneidet mit Absicht langsam.

8.Gemütszustand bei der "Tat"

Bei der Untersuchung von Favazza und Conterio gaben 10 % der Frauen an, starken Schmerz zu spüren, 23 % berichteten von mäßigem, 38 % von leichtem und 29 % von gar keinem Schmerz.

Erst danach stellt sich ein mäßiger bis leichter beständiger Schmerz ein, der einem das Gefühl gibt, zu leben. "Das warme, pulsierende Blut ist ein Zeichen inneren Lebens." (lt. Ulrich Sachsse).

Man könnte schreien vor Schmerzen (das widerspricht eigentlich den vorigen Aussagen, ich weiß), macht aber immer weiter. Je mehr der Körper aufschreit, desto mehr wird er misshandelt - zB wenn man den Schmerz, den Körper überwinden konnte, fühlt man sich gut, überlegen, stolz und mächtig.


Laut Sachsse: "Manche Frauen empfinden Schmerzen, ertragen sie aber mit einer Art Triumphgefühl." Sachsse nennt dies "masochistischen Triumph", dazu ein Beispiel von ihm bzw. einer interviewten Betroffenen :
"Ich kann allerhand ab. Vor drei Jahren habe ich mir mal einen Schraubenzieher durch die Hand gerammt und bin so in die Chirurgie gefahren. Dem Chirurgen ist fast schlecht geworden. Anfänger! Er wollte mir sofort eine Leitungsanästhesie setzen, aber das habe ich abgelehnt. >Ohne Betäubung< habe ich gesagt. Es hat höllisch wehgetan, aber ich hab keine Miene verzogen."


Solche extremen Schmerzen werden mittels einer Art Selbsthypnose oder Verflüchtigung des Geistes während der Tat ausgehalten. Dies kommt auch bei Personen vor, die als Kind sexuell missbraucht wurden. Auf diese Art und Weise haben sie sich vollkommen gefühllos gemacht.

9.Gemütszustand nach der "Tat"

Bei der Untersuchung von Favazza und Conterio kam folgendes heraus:

Direkt nach der Verletzung fühlt man sich entspannter, friedlicher, erleichtert, euphorisch, kann wieder klar denken. Besonders beim Anblick des rinnenden Blutes - eine Betroffene: "Meinen Körper habe ich, er ist immer da, er kann mich nicht verlassen! Wenn das Blut warm und rot über meine Haut rinnt und ich den Kontakt spüre, dann fühle ich mich gut, dann bin ich wieder in mir drin, dann spüre ich, dass ich lebendig bin." (Eckhardt).

Für viele der an SVV-Leidenden "muss" Blut bei der Verletzung fließen, damit es ihnen danach wirklich besser geht; 25 % der Betroffenen schmecken gerne ihr Blut.

Nach der Tat entstehen aber oft Schuld- und Schamgefühle sowie Trauer. Deswegen wird oft versucht die Narben zu verstecken, man empfindet sie als hässlich (ca. die Hälfte aller SVVler bei der Untersuchung von Favazza).

Andere wiederum zeigen die Narben "mit einem selbstzufriedenem Stolz als Aushängeschild ihres Mutes." (Favazza) Wenn man stolz darauf ist, keine Schmerzen zu haben und abgehärtet zu sein, steht oft der Wunsch dahinter, unverletzbar zu sein.

Eine Zeit lang habe ich SVV nicht betrieben, aber ich hab es nicht auf Dauer durchgehalten. Früher waren es Sachen wie mit dem Kopf gegen die Wand schlagen, Wunden immer und immer wieder aufkratzen, dann kam kratzen und irgendwann auch das schneiden. Auch zu heisses Baden sehe ich heute als eine Art Selbstverletzung an.

Ich bin heute noch nicht davon los.

Warum ich das mache oder gemacht habe war bei mir unterschiedlich. Ich habe all den Hass und die Wut darüber was passierte auf mich gelenkt und musste mich einfach bestrafen. Ich habe wenn ich mich verletzt habe gesehen/ gespürt das ich nicht tot bin das ich noch lebe. Ich wollte den Schmerz den ich im inneren spüre nach aussen tragen. Ich habe meinen Körper dafür das er das über sich ergehen lässt gehasst, ich wollte den Dreck den ich an und auf und in mir spürte wegschneiden ......

Inzwischen habe ich das alles relativ gut unter Kontrolle, wenn man mal vom vielen und heißen Duschen absieht. Ich weiss das ich mir damit selbst schade, aber manchmal geht es einfach nicht ohne. Ich habe gelernt darüber zu reden. Ich muss es heute nicht mehr verstecken. Kann in der Thera darüber reden und wenn ich vorher genug Abstand zu all dem habe dann kann ich auch wenn der Druck zu gross wird Marion anrufen, manchmal hilft ein reden.... Aber nicht immer... Oft bin ich dann auch nicht in der Lage dazu jemanden anzurufen, weil ich Angst habe mit meinen Dingen zu nerven.

 


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