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      ***Anzeichen eines Missbrauchs ***

Immer wieder höre ich das sexueller Missbrauch stattgefunden hat , in der Familie, in der Schule usw. usw. aber nie jemand etwas bemerkt haben will. Ich glaube das aber nicht und wenn wir alle ein bisschen mehr die Augen aufmachen dann können wir ihn vielleicht demnächst verhindern.

Anzeichen können sein:

*Schlaf

Kinder die missbraucht werden können in der Nacht meistens nicht schlafen. Sie haben erstens Angst vom Täter in der Nacht überrascht zu werden und zweitens haben sie Angst vor Träumen , Träumen in denen der Missbrauch immer und immer wieder vorkommt. Mir geht es noch heute so das ich Abends oder Nachts im Bett liege und Angst vor meinen Träumen habe oder mich vergewissern muss, dass ich auch wirklich in Sicherheit bin.

*Angst

Das Kind hat Angst vor einer bestimmten Person. Es will nicht mehr zu dieser Person gehen oder bei ihr bleiben. Es ist nicht so das das Kind sagt ich habe Angst vor.... sondern es wird Ausreden suchen, damit es mit dieser Person nichts mehr zu tun haben muss.

 *Zärtlichkeiten

Kinder die Missbraucht werden können Zärtlichkeiten nur noch sehr schwer oder gar nicht mehr ertragen. Denn für sie sind normale Dinge wie Kuscheln, Schmusen oder einen Kuss bekommen mit Ekel und Abschaum verbunden. Deswegen wollen sie dies oft auch nicht mehr von Personen die sie normalerweise mögen.

*Geheimnis

Das Geheimniss was Kinder wahren sollen ist für Kinder sehr bedrückend. Oft können sie an nichts anderes mehr denken. Denn der Täter legt ihnen zu dem Geheimnis was sie behalten sollen und keinem erzählen dürfen oft noch Drohungen auf wie, wenn du was erzählst dann stirbst du oder die Mama . Dann wird die Mama krank, dann geht die Familie auseinander. Solche und andere Geschichten musste ich mir anhören und ich habe sie lange Zeit gelaubt und wenn man als Kind dann von anderen Seiten auch noch hört , Geheimnisse darf man nicht weitersagen dann denkt das Kind wohlmöglich der Täter hat ja doch recht.

*Leistungabfall

Schulische Leistungen fallen ab. Die Lust auf die Schule vergeht. Oder aber die Leistungen fallen, aber das Kind ist unsagbar gerne in der Schule weil es hier sicher ist wenn der Täter zum Beispiel in der Familie ist. Kinder können oft an nichts anderes mehr denken als an den Missbrauch wie sollen sie sich auch auf den Unterricht konzentrieren können wenn sie nur noch an den Missbrauch denken können?

*Verschlossenheit

Viele Kinder die Missbrauch erleben und dieses Geheimniss nur noch für sich behalten müssen verschliessen sich mit der Zeit. Sie erzählen nicht mehr wie der Tag war, was sie gemacht haben. Sie möchten nur noch ihre Ruhe haben. Außerdem besteht immer die Angst, dass sie unabsichtlich etwas ausplaudern.

* Rückzug

Viele Kinder ziehen sich zurück. Dafür kann und gibt es unterschiedliche Gründe. Wenn zum Beispiel der Täter der Papa ist dann war vor dem Missbrauch ein Verhältnis zwischen beiden was liebevoll war - möglicherweise und auf einmal ist da dieser Bruch und das Kind kann nichts mehr verstehen, es zieht sich zurück aus Angst diese Erfahrung bei anderen auch zu machen. Es zieht sich zurück damit es vom Geheimnis das es in sich tragen muss auch ja nichts erzählt und dann wohlmöglich Fragen gestellt werden die es wiederrum nicht beantworten dürfte.

* Äußeres

Es kann passieren das sich das Kind immer mehr gehen lässt . Mit allen Mitteln versucht unattraktiv zu wirken nur damit dann vielleicht der Missbrauch aufhört: Ein Kind fängt sich Sachen anzuziehen die zu gross sind um eine eventuelle Weiblichkeit zu verstecken. Es möchte signalisieren "guck mich an, ich bin hässlich fass mich nicht an!". Es kann sein, dass das Kind alles was es vorfindet in sich hineinstopft, damit es "hässlich" wird. Es kann sein, dass das Kind aufhört zu essen um unattraktiv zu werden.

 


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